Freitag, 30. Mai 2008

Bonsoir et bienvenue a la France

Ein kurzer Abriss des heutigen Tages: Gegen viertel vor Acht sind wir heute Abend hier im Hotel in Frankreich angekommen - ziemlich genau 10 Stunden nach unserer Abfahrt heute morgen in Brüssel. Die heutige Etappe hatte es mit 135 km in sich. Aber wenigstens hat es schon bei der Abfahrt nicht mehr und auch unterwegs nicht geregnet.

Die Gastfreundschaft der Belgier durften wir heute nachmittag erfahren - man organisierte kurzerhand einen Snack für uns, obwohl die 
Kneipe geschlossen war - siehe mein Eintrag vorher.






Nun sind wir also im vierten Land unserer Tour nach UK und werden es morgen Nachmittag schon wieder von Calais in Richtung Dover verlassen. 


Halbzeit. Gute Nacht!
 
Weisheit des Tages: Nimm die Freude über das Erreichen eines Gipfels als Motivation für das Erklimmen des nächsten Berges mit.

Erste pause nach 80km

Wir haben noch knapp 60km vor uns. übrigens - zwischen 14 und 18 Uhr sollte man hier nicht versuchen, etwas zu essen zu bekommen. Ein freundliches lokal half mit kalten würstchen aus.

De Duitse Telkom op de Seite 1 van de Belgie Financial Times

Gerade zufällig entdeckt. Die Deutsche Telekom schafft es mit ihrer "Spionageaffäre" sogar hier in Belgien auf Platz 1 des FT(B). Wenn das mal kein wertvoller Zeitungsbericht ist. Wow.

Wieder Regen

Guten morgen,

mit frischem regen begrüßt uns Brüssel heute morgen. In Frankreich soll es heute nachmittag besser werden. Also nur noch 135km. Jetzt wird erst einmal gefrühstückt und dann geht's los. Und dann ist angeblich die schlimmste Strecke geschafft, denn die Ardennen haben es wohl in sich. Oommmmm, ich freu mich auf den Tag, oommmmmm.

Donnerstag, 29. Mai 2008

So nett sind hier "die Leute mit einer Garage"...

N'Abend! Die zweite Etappe

Kurz die Ereignisse des Tages noch einmal zusammengefasst. Bilder dazu gibt's morgen, zum Up-, Down-, Hin- und Herload ist es wirklich zu spät. Heute ging es von Maastricht nach Brüssel. Den Vormittag hat es heute geregnet, man siehts ja schon auf dem Bild von heute Mittag. Es wollte einfach nicht aufhören und als wir uns sagten schlimmer könne es nicht werden, fing es an zu hageln. Ich habe auch noch nicht erlebt, dass morgens um 10 - fast im Juni - noch die Straßenbeleuchtung an ist. Es war annähernd Dämmerung.

Als es dann auf dem höchsten Punkt am Berg noch gewitterte und um uns herum blitzte, suchten wir Schutz und fanden ihn. Eine freundliche Niederländerin - oder waren wir schon in Belgien? - lud uns in ihre Garage ein. Sehr freundliches Volk, diese... was auch immer.

Nachdem wir am Mittag nur noch herumgeirrt waren, entschieden wir uns für die Weiterfahrt mit Unterstützung des Navis. Nur noch 85 Kilometer. Das machte Mut. Eine ca. 50km lange Straße, die nur - wirklich NUR - geradeaus ging, vertrieb den Mut. Trotzdem, morgen fahren wir direkt mit Navi - das geht vielleicht schneller. Die morgige (dritte) Etappe nach Frankreich (irgendwo bei Lille) ist ca. 140 Kilometer lang.

Ach ja, auch mich ereilte heute das Schicksal eines geplatzten Reifens. Aber da muss wohl jeder mal durch. Hoffentlich nur einmal. Jetzt wird geratzt, morgen früh um acht Uhr geht es weiter.

Erkenntnis des Tages: Zuhause ist's am schönsten.

Good night and good ride :)

Haltet durch!

Hallo ihr tapferen Biker,
 
ihr tut mir echt Leid, das sieht ja gar nicht gut aus.
Ich wünsche euch, dass das jetzt sofort besser wird.
Beißt auf die Zähne und genießt heute Abend die warme Dusche!
 

Viele Grüße,

Frank Hein (EDS)