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Samstag, 31. Mai 2008

Die vierte Etappe...

...führte uns heute von Bailleul über Calais nach Dover und dann weiter nach Canterbury. Bailleul - Calais waren 75 km, die wir in etwa fünf Stunden bewältigten. 

Bei einer Zwangspause (s. u.: Pedalkauf) fanden wir diesen abenteuerlichen Gepäckträger, bestehend aus einem Grillrost oder einer Fernsehantenne, genau lies sich das nicht identifizieren.










Die Fahrt mit dem Fahrrad auf die Autofähre war abenteuerlich. Beim Warten trafen wir auf eine Frau, die aus Australien kam und den ganzen Weg - 17.000 km - mit dem Rad zurück gelegt hatte. Wow.

Nach der Überfahrt fuhren wir weitere 30 km bei der letzten, heutigen Etappe in Richtung Canterbury. Unser Hotel liegt gleich neben der Kathedrale und ist wirklich einen Besuch wert. Es ist ein altes Gebäude, total verwinkelt mir schiefen Böden und mit urigen Zimmern, die Namen wie "Golden Galeone" oder "Sleepy Hollow tragen".

England selbst ist für mich das bisher landschaftlich und auch aus "radfahrerischer" Sicht am schönsten. Ok, es geht nur bergab und bergauf, aber die Landschaft ist wirklich toll und die Straßen sind gut ausgebaut. Naja, kommen ja noch zwei Tage.

Erkenntnis des Tages: Vorurteile sind unbegründete Behauptungen, die man selbst widerlegen muss.

Gute Nacht!

Freitag, 30. Mai 2008

Bonsoir et bienvenue a la France

Ein kurzer Abriss des heutigen Tages: Gegen viertel vor Acht sind wir heute Abend hier im Hotel in Frankreich angekommen - ziemlich genau 10 Stunden nach unserer Abfahrt heute morgen in Brüssel. Die heutige Etappe hatte es mit 135 km in sich. Aber wenigstens hat es schon bei der Abfahrt nicht mehr und auch unterwegs nicht geregnet.

Die Gastfreundschaft der Belgier durften wir heute nachmittag erfahren - man organisierte kurzerhand einen Snack für uns, obwohl die 
Kneipe geschlossen war - siehe mein Eintrag vorher.






Nun sind wir also im vierten Land unserer Tour nach UK und werden es morgen Nachmittag schon wieder von Calais in Richtung Dover verlassen. 


Halbzeit. Gute Nacht!
 
Weisheit des Tages: Nimm die Freude über das Erreichen eines Gipfels als Motivation für das Erklimmen des nächsten Berges mit.

Mittwoch, 28. Mai 2008

Die erste Etappe ist geschafft

Nach 122 Kilometern sind wir in Maastricht angekommen und haben unsere Zimmer im Hotel bezogen. Und geduscht. Und die Beine hochgelegt. Das Zimmer teile ich mir mit Cord und Tobias.
Hier in Maastricht wurden wir erst einmal bei EDS mit etwas zu Essen und zu Trinken begrüßt. Aber alles nacheinander mit Bildern...

Los ging es mit dem offiziellen Teil in Düsseldorf, bei dem die Fahrer verabschiedet wurden und schon einmal der erste Scheck für die Off Road Kids übergeben werden konnte.













Die Pausen habe ich schon vorher kurz kommentiert, aber dieses Bild von der zweiten 77km-Pause kurz vor der niederländischen Grenze möchte ich keinem vorenthalten. So ernähren sich Sportler wirklich ausgewogen. Aber bei 4,80 € für einen "Giant Burger" mit Pommes konnte man nicht anders. Ehrlich gesagt gab es nur "Was" mir Pommes.
Während des Essens brach übrigens ein Schauer über uns herein, der beim Fahren wahrscheinlich nicht wirklich für Freude gesorgt hatte.









Gegen 19 Uhr kam auch die letzten Fahrergruppe bei EDS an - im Hintergrund sieht man übrigens das Vodafone NL Headquater.















Es ist schon erstaunlich, was der Körper schnell vergisst und woran er sich wahrscheinlich auch schnell wieder erinnert. Morgen, bei der zweiten Etappe.

Ach ja - frei nach Hape Kerkeling möchte ich natürlich auch eine Weisheit des Tages los werden: Nicht jeder, der im höchsten Gang fährt, ist auch am schnellsten.

Gute Nacht!